1963

Früher war es ganz normal, abgebaute Gruben einfach sich selbst zu überlassen. Doch bereits 1963 beginnt man bei Franz Hoffmann & Söhne mit der Verfüllung und Rekultivierung. Es gibt zu dieser Zeit keinerlei gesetzliche Bestimmungen, die dieses fordern würden. Man ist aber schon jetzt der festen Überzeugung, dass der, der etwas von der Natur nimmt, auch etwas zurückgeben muss. Mit diesem Verständnis werden im Laufe der Jahrzehnte zahlreiche Gruben für die ursprüngliche Nutzung rekultiviert, meist wird wieder Wald gepflanzt. Fast immer entstehen aber auch neue Biotope. Zum Ende des 20. Jahrhunderts wird dann bereits vor dem Öffnen einer Grube die spätere Wiedereingliederung in das jeweilige Ökosystem geplant. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit den Eigentümern, dem Bergamt, den Forstleuten und dem Naturschutz. Die Renaturierungs- und Rekultivierungsarbeiten sind inzwischen so weit verbessert, dass bereits wenige Jahre nach Verfüllung einer Grube nichts mehr auf die ehemaligen Tagebaue hinweist.