Produktsicherheit
| Die Neuburger Kieselerde, die nahe Neuburg an der Donau abgebaut wird, ist ein in der Natur entstandenes Gemisch aus korpuskularer, kryptokristalliner und amorpher Kieselsäure und lamellarem Kaolinit: ein loses Haufwerk, das durch physikalische Methoden nicht zu trennen ist. Der Kieselsäureanteil weist durch seine natürliche Entstehung eine runde Kornform auf und besteht aus ca. 200 nm großen, aggregierten kryptokristallinen Primärpartikeln, die mit amorpher Kieselsäure opalartig überzogen sind. Dieses Basismaterial und ein nachgeschalteter thermischer Prozess führen zu unseren kalzinierten Produkten.
Die mineralogische Einzigartigkeit ist der Grund, warum der Neuburger Kieselerde als "Siliceous Earth" die individuelle CAS-Nr. 1020665-14-8 bzw. der Kalzinierten Neuburger Kieselerde als "Siliceous Earth, calcined" die CAS-Nr. 1214268-39-9 zugeordnet wurde. Zudem sind ihre Hauptbestandteile Kieselsäure, Kaolinit bzw. kalzinierter Kaolin in allen bedeutenden Internationalen Stoffregistern gelistet.
Welche weitergehenden anwendungsspezifischen Regularien und Verordnungen von unseren Produkten, die unter den Marktennamen Sillitin, Sillikolloid, Aktisil und Silfit, Aktifit bekannt sind, noch erfüllt werden, ist in den folgenden Übersichstabellen detailliert aufgeführt.
Im Übrigen möchten wir hier noch auf den REACh-Status unserer Produkte hinweisen.
In diesem Zusammenhang ist der überaus geringe Schwermetallgehalt der Neuburger Kieselerde erwähnenswert, der dieses Material in besonderer Weise als Füllstoff in Duroplasten, Reaktionsharzen, Kautschuk, Zellglas, Papier, Karton, Pappe, Kunststoffdispersionen, Lacken und Farben, die in lebensmittelnahen Bereichen Verwendung finden, geeignet erscheinen lässt.
Zusätzlich können wir Ihnen bestätigen, dass der Einsatz von Sillitin/Sillikolloid/Silfit und den oberflächenbehandelten Varianten Aktisil/Aktifit in Elastomeranwendungen gemäß Code of Federal Regulations möglich ist.
Auch andere sensible Anwendungsgebiete wie Lebensmittelzusatzstoffe, Bereiche der Selbstmedikation und die Herstellung von Kosmetika wären hier erwähnenswert.
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